House Felton

Bild des Benutzers Gilbert Felton
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Geschichte:

Die normannische Eroberung Englands im Jahre 1066 bot nicht nur für damalige, normannische Edelmänner eine Chance, Ländereien und Reichtum zu erweitern. Auch den zu jener Zeit jungen, ehrgeizigen Waffenknecht Hugh Felton gierte es nach einem Aufstieg in die höheren Stände, was ihn zum Gründungs- und Urvater der Familie Felton aufstiegen ließ. Durch besonders gründliche Arbeit während des Harrying of the North, die wohl dem eines Schlachters gleich kam, machte sich der Krieger einen Namen, was ihm im späteren Verlauf sowohl den Ritterschlag, als auch ein kleines, mageres Lehen innerhalb der eroberten Ländereien einbrachte. Nach einem Festgelage in der benachbarten Grafschaft, während welcher Sir Hugh mehr als nur einen Blick auf eine Dame der Yorkshire Gräfin warf, nahm er eben jenes Fräulein nebst prächtiger Mitgift zur Frau.

Aus der Verbindung kam wenig später ein kleines, pausbäckiges Bübchen mit blauen Augen zum Vorschein. Gilbert Felton erblickte zum ersten mal die triste, harsche Welt. Als der Junge eines Ritters erfuhr er seit seinem siebten Lebensjahr eine überaus harte Ausbildung in der Waffenkunst, lernte Schreiben und Lesen und zu guter Letzt auch die ritterlichen Werte, welche nach Gilbert jedoch zu sehr von Nächstenliebe und guten Manieren zerfressen waren. Jahre später kehrte Gilbert, welcher seit seiner Schwertleite nun den Titel eines Ritters trug, seinem verkommenen Elternhaus mit alkoholsüchtigem Vater und griesgrämiger Mutter den Rücken. In den darauffolgenden, vielen Schlachten und Kriegen gewann Sir Gilbert neue Freunde und Herren, verlore diese, gewann wiederum neue und verlor auch diese, bis er schließlich einem einflussreichen, die Bogenschützen aus der Grafschaft Cheshire an führenden Mann begegnete. Mammon Harrow, Earl of Cheshire.

Unter ihm erlangte das House Felton während vieler Kreuzzüge und Grenzstreitigkeiten ein wenig Reichtum, Ruhm und zu guter Letzt das bis dahin kleine Rittergut zu Norwich. Mithilfe seines vaterlosen Neffen Adger Jr. Feltons, welcher von seiner Mutter zur Ausbildung und dem Leben unter Männern nach Norwich geschickt wurde, entstand in der darauffolgenden Zeit ein kleines Weingut nebst palisaden bewehrtem Dorf. Wenn auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerade stark an Manneszahlen und Reichtum, so bereitet sich das House doch trotz allem Gerüchten zufolge mit dem Bau einer mächtigen Burg auf Krieg vor.

 

Wappen:

Das Coat of Arms des House Felton setzt sich aus einem Wappenschild mit darüberliegendem Helm und Ebersymbol zusammen. Während der mit großen Hauern bewehrte und weit aufgerissenem Maul brüllende Eberkopf sowohl rohe Kraft als auch Stärke symbolisiert, veranschaulicht der silbern scheinende Vollhelm die ritterliche Vergangenheit des normannischen Adelshauses. Zu guter Letzt steht der emporragende, von zweien Speeren aufgespießte Eber mit gesträubten Borsten zum einen für die lange Jagdtradition der Familie in den englischen Wäldern und Tälern, als auch für Standhaftigkeit und Willensstärke. Der gereckte Kopf bringt währenddessen die Abscheu des Hauses gegenüber Schwäche und Hinterhältigkeit zum Ausdruck.

 

Motto:

Das Motto der Familie lautet “Weckt mich nicht!”, womit das Haus sich auf eine uralte Fabel der ottonischen Lande bezieht. 

 

Mitglieder:

Sir Gilbert Felton, ein Veteran vieler Schlachten, führt als ältester, männlicher Nachkomme das Haus an und vertreibt sich die Zeit meist mit Jagdgesellschaften, Saufgelagen und kleineren Scharmützeln.

Der neunzehnjährige Adger Jr. Felton schwingt zwar die Schreibfeder weitaus besser als das Schwert, dennoch nimmt er zumeist kein Blatt vor den Mund und spricht mutig aus, was er gerade denkt. Da Sir Gilbert selbst keine Nachkommen besitzt, wird Adger einstweilen die Erbfolge antreten.

Anderweitige Familienmitglieder leben zur Zeit andernorts.

 

Besondere Gerichtsbarkeit:

Das House Felton benennt folgende Richtsprüche, nach denen man sich auf dem Hoheitsgebiet nebst üblicher Gerichtsbarkeit zu richten hat:

- Auf den Diebstahl an vollmundigem Wein oder das Vergreifen an den reifenden Reben steht der Tod durch Ertränken im Weinfass.

- Reisende sind dazu genötigt, sich innerhalb dieser Ländereien am Ende der christlichen Zivilisation auf den Wegen und Pfäden zu halten. Andernfalls könnten sie mit Jagdwild oder streunendem Abschaum verwechselt werden.

 

Bild des Benutzers Adger_Felton

*Fein gschrieben steht in einem Pergament*


Einst schwor Gilbert Duke Mammon Harrow of Mercia die Treue. Nun schwor ein Krieger aus den Reien Norwichs dem House Felton die Treue. Er soll unter Gottes Gnade und unter dem Worte der Feltons in die Ehre seines Standes erhoben werden. 
Bereits als einfacher Krieger übertrumpfte er viele Ritter der ottonischen, und nahm über Zeit ihr Schwert als Trophäe. Nun soll sein Erfolg im Kampfebelohnt und geehrt werden. So möge er nun nicht mehr für Norwich das Schwert schwingen... Sondern für das Hause Felton seine Klinge zum Siege führen.
So solle ihm sein Titel erteilt, und sein Schwert geschmiedet werden...


OT: Hiermit bitten wir um den Rttertitel für  momo_soso. Die  Gulden liegen in der Kiste bei: -199 80 -940
Danke euch!

Er mag schwanken aber geht nicht unter, aber fürs Weinfass kann ich nicht garantieren...