Gerichtsbarkeit

Diese Seite bezieht sich auf die neue Welt und gilt im aktuellen Ottonien noch nicht! Änderungen im Konzept sind zu erwarten. Beteiligt euch gern an der Diskussion.
 

Gerichtsbarkeit

Wo die Strafen groß sind, muss auch die Belohnung groß sein."
Niccolò Machiavelli

Die Gerichtsbarkeit regelt die Gesetzte der Ottonischen Königslande. Im Gegensatz zu den Serverregeln (Link) wird die Gerichtsbarkeit nicht von dem Serverteam sondern von den Spielern durchgesetzt. Hier geht es also nicht um Regeln die bei der Missachtung mit einem Bann bestraft werden sondern um die Roleplay Gesetze der Lande. Diese dürfen natürlich gebrochen werden und gehören zum Rollenspiel dazu. Spielt also mit und versucht nicht eurer Stafe durch ausloggen etc. zu entgehen. Die Gerichtsbarkeit ist ein Kernbestandteil des mittelalterlichen Roleplays.

Da der Respekt vor der Gerichtsbarkeit in der Mittelalterlichen Gesellschaft groß war, muss euer Charakter ebenso mitspielen und sich fügen.

Diese Gesetzte müssen aus eigener Kraft durchgesetzt werden. Wenn ein Graf seinen Bauern z.B. den Besitz eines Pferdes verbietet muss er mit Hilfe seiner eigenen Wachleute auch selbst dafür sorgen dass sein Gesetz eingehalten wird. Schafft er das nicht, kann er sich an Verbündete, den Rat oder den König wenden und auf deren Unterstützung hoffen. Es ist die oberste Aufgabe des Königs und der kleinen Herrscher das Recht durchzusetzen!

Landrecht
Auf der untersten Stufe bestimmt der Herrscher über ein Hoheitsgebiet die Gesetze die innerhalb seines Besitzes gelten.

Herzogsrecht
Auf der nächsten Ebene bestimmt der Herzog (Siehe Adelshäuser) das Gesetz über sein Herzogtum

Ordensrecht
Das Ordensrecht wird von dem Ordensmeister oder Hohepriester einer Religion festgelegt und gilt für alle Änhänger dieses Glaubens. (Siehe Ordenswesen)

Königsrecht
Auf der obersten Stufe bestimmt der Reichsrat gemeinsam mit dem König jene Gesetzte, die im ganzen Land gelten und kann diese auch ändern.
Die unteren Ebenen der Gerichtsbarkeit sollten dieser höchsten nicht wiedersprechen, sonst kann es zu (blutigen?) Konflikten kommen.

 

Die Ottonische Gerichtsbarkeit
(Stand: 15.12.17)

 

1. Mord ist verboten
Als Mord gilt die Tötung eines Bürgers der Lande, ohne dass ein Krieg erklärt wurde.
Selbstverteidigung gilt nicht als Mord. Ebenso gilt das Töten eines Banditen oder Vogelfreien nicht als Mord. Auch das Erschlagen von unerwünschten Eindringlingen in das eigene Hoheitsgebiet wird nicht als Mord gewertet. Ebenso wird die edle Rache nicht als Mord gewertet wenn damit ein Mord gerächt wird.

Für den Mord an einem Bürger ist eine Goldstrafe von 100 Gulden an die Reichskasse zu entrichten.
Für den Mord an einem Adeligen oder Ordens(?) muss eine Goldstrafe von 500 Gulden an die Reichskasse entrichtet werden.
Für den Mord am König muss der Rat eine gerechte Bestrafung festlegen die nie niedriger ausfallen darf.
Kann oder will nicht bezahlt werden, ist es möglich eine Hinrichtung, Gefängnisstrafe oder ein Gottesurteil zu verlangen.

 

2. Hohe Würden

Nur Angehörige des Adels dürfen sich mit den Anreden ihres Standes schmücken.

Bricht jemand diese Tradition, können bis zu 50 Gulden an die Reichskasse gefordert werden.

3. Mundraub

Das Abbauen von Feldern oder Bestehlen von Nahrungsplantagen oder Backstuben wird mit dem Pranger bestraft.

4. Vertragsrecht

Verträge sind die aufeinanderpassende Willenserklärung zwischen Individuen. Sie gelten nur wenn sie in signierter Buchform bestehen und vorgezeigt werden können.
Desweiteren ist der Vertrag im Text als solcher zu kennzeichnen.
Beispiele für Verträge sind Goldkredite, Häuserverkäufe, Friedensverträge und viele mehr.
Wird ein Vertrag gebrochen, kann er beim lokalen Lehnsherrn, König, den Orden oder dem Rat eingeklagt werden.
Dabei sollte das oberste Ziel des Prozesses nie die Bestrafung sondern die Nacherfüllung des Vertrags sein.

 

5. Sanctum

Kriege, Angriffe oder sonstige Gefechte sind innerhalb der Mauern eines Ordensklosters nicht erlaubt!
Eine Ausnahme sind Orden die von dem Hohepriester als Ketzer ausgerufen wurden.
Bei einem Mord innerhalb einer Klostermauer müssen 500 Gulden an den Orden gezahlt werden oder der Tod am Strick gewählt werden.
 

6. Siegelrecht

Es ist unter dem Recht der Krone verboten einen Brief unter fremdem Siegel zu schreiben ohne die Erlaubnis des angegebenen Absenders zu besitzen.

Kommentare

Bild des Benutzers ZheZCrafter

Hehehe... da fallen mir schon ein Paar witzige Sachen ein. hust hust 

Darf man auch als strafe Gefängnis oder sonstiges Nutzen?

Dieser Beitrag zerstört sich, nach dem lesen, selber. ~BOOOOM~

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Da bin ich ehrlich gesagt noch am überlegen und habe mir insgeheim erhofft hier eine Diskussion darüber loszutreten.
Die Gerichtsbarkeit soll ja nur im Rp gelten und nicht von Admins durchgesetzt werden. Eine Gefängnisstrafe benötigt das Eingreifen eines Admins oder jemanden mit Jailrechten.

Affe0 hatte die Idee Schilder im Gerichtssaal anzubringen, mit denen sich der Verurteilte im Roleplay "freiwillig" einknasten kann. Da muss man halt darauf setzen dass die Leute echt mitspielen sonst wäre das ziemlich doof.

"Chaos isn't a pit. Chaos is a ladder."

Bild des Benutzers ZheZCrafter

Ich hätte da eine Idee. 

Wenn man Home ausstellen würde. Und (falls es möglich wäre) Leute auszuknocken und zu tragen, wäre dies ohne weitere Hilfe einer Admin möglich.

Dieser Beitrag zerstört sich, nach dem lesen, selber. ~BOOOOM~

Verbiete das Abbauen fremder Felder auf Serverebene und der Rest muss sich dann über die Community lösen lassen. Leute die gegen die Regeln der eigenen Fraktion verstößen werden rausgeworfen, Spinner werden ignoriert.

Bild des Benutzers ZheZCrafter

Man könnte eventuell Verbannung in die Hölle oder End Als Strafe hinzufügen. Und da muss man dann noch aufgaben machen wie Items besorgen. Denn falls jemand etwas tuht wie griefen und er gebannt wird, kann man das Statt Vogel frei machen wenn er Sagt er will beweisen dass er hier spielen will. 

Dieser Beitrag zerstört sich, nach dem lesen, selber. ~BOOOOM~

Bild des Benutzers Mammon

Naja die Gerichtsbarkeit bezieht sich nur auf Verbrechen die im Rollenspiel passieren.
Strafen wie Griefing sind Sachgebiet der Admins.

"Chaos isn't a pit. Chaos is a ladder."

Bild des Benutzers chaosblacke22

Ich denke man sollte Rp regeln hinzu fügen die zb bestimmen wenn du in einer Hoffnungslosen situation bist das du dein Leben nicht riskierst z.b man wird umkreist von 3 berittenen wachen und man selbst hat nicht mal ein schwert bei sich das man da lieber kooperativ wird anstatt auf die drauf zu gehen rum zuschlagen und denn sicheren tot zu erleben

 

Das zu reglementieren ist nicht möglich. Es gibt unglaublich viele Fälle und Möglichkeiten und kein Mensch kann/sollte das alles überwachen. Roleplay zeichnet sich nicht durch zigtausend Regeln aus sondern durch eben die Abwesenheit solcher, auch genannt Möglichkeiten.

Bild des Benutzers chaosblacke22

mit dem ersten kann ich euch recht geben aber darüber habe ich nicht nachgedacht aber:"

Roleplay zeichnet sich nicht durch zigtausend Regeln aus sondern durch eben die Abwesenheit solcher, auch genannt Möglichkeiten" stimmt nicht man muss auch gewisse grenzen setzen damit auch alles im rahmen bleibt

Die Leute die den Rahmen sprengen lässt man einfach nicht mitspielen. Ignorier sie und tu so als wären sie geistig verwirrte.

Bild des Benutzers Mammon

Wenn man alleine drei berittene Wachen angreift ist man geliefert, dafür braucht man keine Regel sondern Eigenverantwortung. Ich werde die Gerichtsbarkeitsstrafen aber so regeln dass man sich zu 99% immer mit Gold herauswinden kann.

"Chaos isn't a pit. Chaos is a ladder."