Nobili domo "Impestores"

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                                                          Eine oströmischer Solidus des Herakleios und Konstantins III.
Geschichte:
Olypos Lucius Impestores (*835-†888): Er war das erste urkundlich bekannte Oberhaupt der Familie Impestores. Durch seine erfolgreichen Dienste in der oströmischen Armee erlangte er den Rang eines Comes und befehligte die in Hellas stationierten Garnisonstruppen. Während der Belagerung von Euripos, welche erfolgreich überstanden wurde, starb er allerdings als ihm ein verirrter Pfeil die Kehle durchbohrte und ihn tot auf den Boden schlagen ließ.
Aufgrund seiner oft sturen Disziplin mit tief verwurzelten Prinzipien eines Soldaten behielt man ihn und seine Familie vom altrömischen Schlag auch nach seinem Dahinscheiden im Kopf.
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Pharon Demetrius Impestores (*884-†953): Als jüngerer von zwei Söhnen nahm er statt seinem im Jugendalter an einem bösen Geschwür verstorbenen Bruder die Zügel der Familie in die Hand. Auch Pharon diente der Armee des Imperiums. Als Drungarios - ein Rang, welcher über dem seines Vaters stand- übernahm er auch dessen erfahrenes Bandum an Soldaten in seine Reihen. Anfangs ziellos und durch den Tod der halben Familie irritiert, fing sich die Familie im Werdegang seines Lebens wieder.
-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-        Lucon Tiberius Impestores (*943-†977): Als in die Fußstapfen seines Vaters tretender Soldat und Turmarch, zeichnete er sich insbesondere während der Rückeroberung Kretas (960 n.Chr.) aus und baute in den Folgejahren wegen schwerwiegender Verletzungen der Schlachten im vorzeitigen Ruhestand das familiäre Gut in Hellas aus. Unter ihm strichen die ersten größeren Gelder in die Taschen der Familie und man hörte Impestores die ersten Male im Volksmund sowie in den Gärten der Hauptstadt.
-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-       Tharos Gnaeus Impestores (*969-†1031): Von stämmiger Erscheinung und mit einer blendenden Geschichte ist er der nennenswerteste aller Familienoberhäupter. Sein Befinden widmete sich weniger dem Krieg und militärischen Belangen als mehr der Politik in den oströmischen Gefilden, wo er viele einflussreiche Kontakte für sein Haus knüpfte. Gleich seinem Vater hatte auch er trotz dessen den Rang eines Turmarchs inne und kommandierte somit ein kleines Truppenkontingent in der Schlacht von Spercheios. In jener übernahm er gemeinsam mit einem weiteren Turmarch die linke Flanke, welche die Schlacht letzten Endes zu Gunsten des oströmischen Reiches wendete.
"Tragischer Weise" traf den anderen Turmarch kurz vor Ende der Kämpfe ein gut gezielter Pfeil in den oberen Rücken, was diesen bis zu seinem Lebensende lähmte und dadurch für die Politik irrelevant machte. Durch diesen "Schicksalsschlag" wurde Tharos der gesamte Schlachtenruhm zu teil, wodurch der Kaiser ihn in den hohen Rang eines Strategos der Thema Hellas erhob. In seinen Führungsreihen wurde er vor allem dafür bekannt, Versagen durch Schläge mit seinen vergoldeten Handschuhen zu ahnden.
In den folgenden Jahren seiner Lebzeit steckte Tharos zusammen mit seinen Verwandten große Mengen an Geld sowie politische Gefallen in die Förderung der Thema Hellas und noch mehr Zeit in die Politik des oströmischen Reiches. Unter ihm erfreute sich die Familie Impestores enormer Gunst am Kaiserhof der Hauptstadt.
 
 Die Schlacht von Spercheios.
-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-       Penton Gaius Impestores (*1002-†1062): Durch Erbansprüche - und nicht durch persönliche Kompetenzen- übernahm auch er den Rang seines Vaters über die Thema Hellas.
Die immer stärker aufkommende Korruption im oströmischen Reich erhielt auch Einzug in der bis hier hin treu-ehrlichen Familie Impestores und sollte sie in den nächsten Generationen geradezu durchfluten. Penton, von anderem Gemüt als seine Ahnen, machte sich jenes zu Nutze und unterschlug der Krone zu Lebzeiten Unsummen als Geldern, welche in den Schatzkammern der Familie ihren Platz und Nutzen fanden.    
-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-     Katsaros Lucius Impestores (*1049-†1096): Vom schmierigen Erbe seines Vaters angetan, sah er in den lukrativen Geschäften seines Vaters mehr Wert als in der anspruchsvollen Karriere des Militärs. Doch seine mangelnde Vorsicht in dieser risikobehafteten Branche forderte seinen Tribut. In der Hauptstadt bekamen Beamte der Krone leicht Wind von den Machenschaften der Adelsfamilie. Die dürftigen Beweise genügten jedoch nicht für eine Ächtung des Hauses... doch so war die Gunst der Krone auf wahrscheinlich Jahrzehnte verloren.
Als er während seiner veranstalteten Feierlichkeiten zur Geburt seines kleinen Enkels Demetrios von den Mitbringseln an Speisen des kaiserlichen Vertreters kostete, schlug er kurz darauf spuckend und röchelnd auf dem edlen Marmorboden auf und trat nach einem raschen Todeskampf an den Richtstuhl Gottes, vor welchem seine Chancen wohl nicht sonderlich gut standen.
-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-       Alexios Sextus Impestores (*1077): Belehrt durch die Fehler seines Vorgängers, erregte er möglichst wenig Aufsehen am Hofe des Kaisers, sondern widmete sich lieber seinen Schriften in der familiären Bibliothek, wodurch er seine Söhne und die Gefüge der Familie mehr und mehr vernachlässigte. In allen Branchen bedeckt vergaß man außerhalb der Thema und in der Hauptstadt schnell den Namen der einst bedeutsamen Familie.
Aber so sollte auch der nicht-äußernde Pfad nicht die Zukunft des Altadelshauses bleiben, sondern sich in den nächsten Jahren und jüngeren Generationen ändern.
-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-Themestios Quintus Impestores (*1090) und Demetrios Aulus Impestores (*1096): Angewidert von der jungen Geschichte der Familie, der Schmierigkeit welcher die Zunge beim Aussprechen des Namens begleitet war ihnen nicht bekommen. Die beiden Brüder, Topoteretaes der 2 Merẽ der Thema Hellas fanden 1131 ihren Weg nach Konstantinopel, in die Palaststadt wie sie protzig, prunkvoll am Bosporus thront. Aufgrund eines "Missgeschicks" am Kaiserhofe war ein Entkommen ins Exil unvermeidbar.
Mit einigen getreuen und einer der Familie eigenen Corbitas schnappten sie sich in den letzten Momenten alles aus den familiären Gefilden was seinen Wert hatte und machten sich auf, aus den imperealen Arealen gen' zu zivilisierenden Ottonien...

Wappen:

Das Wappen der Impestores zeigt den goldenen Doppeladler des oströmischen Reiches mit einer gemeinsamen Krone über den zwei Köpfen und ausgebreiteten Flügeln welche Offenheit veranschaulichen. Der Doppeladler in Angriffsposition verweist aber gleichzeitig auch auf die militärische Vergangenheit der alten Adelsfamilie.
Der Adler als Zeichen von von Herrschaftlichkeit als "König der Lüfte" und als Symbol für Umsicht und vorausehenden Denken mit seinen vier wachsamen Augen.
Die zwei Köpfe representieren in der bestehenden Generation ebenfalls die zwei Impestores Brüder.
Vor seiner Brust trägt der Doppeladler ein rotes spanisches Wappenschild mit goldenem Tetragrammkreuz was die einstig so starke Zuneigung zum oströmischen Kaiser repräsentiert.

                                                                     

Leitspruch:
"Si cælum non audiunt me: et ego invocabo te inferno auxilium! ~-~ Wenn mich der Himmel nicht hört, dann ruf ich die Hölle zur Hilfe!"
Hierbei bezieht sich das Adelshaus auf ihre Vergangenheit im Dienste der oströmischen Armee, auf dem Schlachtfeld wird Gott dein 'fecht nicht austragen nur die Hölle kann deinen Feind sich holen...

Mitglieder:
Themestios Quintus Impestores (*1090) der ältere der beiden Brüder und rechtmäßiger Erbe der Impestores hält die Zügel in der jungen Exklave und verwaltet gemein' mit seinem 6 Jahre jüngeren Bruder Demetrios Aulus Impestores (*1096), welcher sich gleich' seinem Vater den alten Schriften, den Geldern und den exqusiten Besitztümern  des Geschlechts widmet, das Tun und die Gefüge rund um das neue Hellas.
Außer ihren Eltern und einigen weiteren entfernten Verwandten in der Thema daheim sind allerdings nicht urkundlich bekannt.

Sitz:
Der Sitz der Familie und ihr Hoheitsgebiet bildet die Fuente de Joyas in den Grenzlanden Ottoniens sowie der alte Sitz ihres Vaters, die Thema Hellas in Südthessalien im oströmischen Reich.

Kleidung:
Die Leibgarde der Familie bilden die Waräger in ihren eigentümlichen schweren Rüstungen. Mit dem Wappen der Familie geschmückt und von bunten Stoffen geziert bilden diese einen imposanten Wachenbund.
Die chrakteristischen Kammhelm-Masken bieten nebstdem noch absoulute Anonymität.
Die Warägergarde steht unter der Leitung von Warägerhauptmann Hrugar Erikson welcher sich durch seine verdunkelte Warägerrüstung mit edlen Zierungen auszeichnet.