Einst in einem fernen Inselstaat, den Skelliger Inseln, residierte eine Jarlsfamilie die schließlich durch eine Wahl einen König hervorbrachte. Dieser König schickte seinen 20-Jährigen Sohn aus dem Inselstaat um neue Lande zu erobern und eine Stadt zu gründen. Er erlaubte seinem Sohn sechs seiner treusten Schildgefährten mitzunehmen. Der Sohn machte sich auf eine lange Seereise und landete an einer ihm unbekannten Küste. Er und seine Gefährten machten sich auf ins Landesinnere um die Lande zu erkunden und die dort lebenden Menschen zu treffen.
Eines Abends am Wegesrandes, wo Die sieben Gefährten ihr Lager aufgeschlugen hatten, kam ein Fremder ans Feuer. Dieser gab sich als reisender Händler zu erkennen und so erfuhren die Sieben von der Stadt Memleben. Sie konnten jedoch nicht ahnen, dass der Händler zu einer Gruppe Banditen gehörte, die sich sobald die Nacht hereinbruch und die Männer vom erhandelten Met eingeschlafen waren eben jenen die Kehle durchschnitten. So kam es, dass bereits drei der Gefährten röchelnd am Boden lagen als der Rest durch die Geräusche aus dem Schlaf hochschreckten. In einen kurzen aber erbitterten Kampf wurden zwei weitere seiner Kameraden getötet und der letzte lebensgefährlich verletzt. So starben in jener Nacht nicht nur die Banditen, sondern auch alle sechs seiner Gefährten. Der Sohn fiel kurz nach dem Kampf vor Erschöpfung in Ohnmacht.
Als er wieder zu sich kam lag er in einem Bett und die Wunde, die er quer über der Brust hatte, war verbunden worden. Eine Magd trat in den Raum und sagte dass er von einer Witwe auf ihrem Karren in die Stadt gebracht wurde und sich nun in Memleben befand. Sobald der Sohn sich etwas erholt hatte sollte er dem Burgvogt vorsprechen.
Das einzige, an das sich der Sohn auf Anhieb erinnern konnte, waren sein Name, und sein Auftrag, den er von seinem Vater bekommen hatte.
Und so nahm die Geschichte von Crach an Craite ihren Lauf....