
*In einem Kloster, welches an einer Klippe, nähe Schottlands liegt, befindet sich in der Klosterbibliothek ein Buch, mit einem braunen Leder-Umschlag. Durch die Risse in den Kloster-Mauern, strömt ein Luftzug durch das Archiv, und die Mönche erzittern bei der Berührung der kalten Luft. Durch den leichten Wind, öffnet sich das Buch und es sind die ersten Seiten zu erkennen: *
Das Stadtleben
Im morgen grauen hört man schon am Marktplatz die Mägde schnattern. Sie wachsen Wäsche und beobachten die spielenden lauten Knappen. So frech wie sie sind, werden sie von den Frauen verscheucht, durch die Laute wacht die ganze Stadt auf. Man hört zich’ Glocken aus dem Himmel klingen. Die Tore der Stadt öffnen sich und Bauern werden hineingelassen um sich Brot zu kaufen, Korn zu verkaufen und Vieh’ anzuwerben. Vor dem dreckigen Getöse reitet ein staatlicher Bursche voran. Er trägt einen Kampfrock welcher sich jedoch auch über seine Schultern zieht. Es ist kein normaler Schlachtrock, er ist dicker als ein normaler, er schützt einem vor der herrschenden Winter-Kälte. Er trägt graue fell-Handschuhe und hohe Stiefel. Es ist der Vogt, der die Bauern hineinführt. Langsam erwacht das Städtchen und ein Gedrängel entsteht zwischen den engen Gassen. Man hört Bauarbeiter mit Hämmern dreschen, Nägel ins Holz reinschlagen. Der Schmied hämmert mit seinen Werkzeugen auf ein glühend heißes Schwert ein. Man sieht ein kleines Getöse an der Taverne herauskommen, sie sind bewaffnet mit Bögen und kleinen Messern. Sie tragen keineswegs Rüstung. Alle haben die gleiche dunkelgrüne Mütz’ auf, wo eine weiße Feder emporstieg. Es wären die Jäger, die seltenes Gut finden und schlachten sollten und dieses anschließend zum örtlichem Metzger bringen sollen. Die Stadt liegt nördlich an einem teilweise vereisten Meer. Entweder schneit es, oder es fallen dicke Tropfen aus Wasser auf die Dächer der Häuser. Am Hafen riecht man den frischen Fisch. Schiffe fahren ein und preisen Wahre an. Wenn man vom Hafen entlang die lange Gasse entlangging, erreicht man den Marktplatz, welcher nun nicht nur von Mägden, sondern von jedermann besucht wurde. Denn es erschienen Spieleleute, Narren, welche Aufführungen machten. Die Menge stellte sich um die die Leute mit bunten Mützen, wo 4 kleine Glöckchen läuteten. Auch ihr lächerliches Gewand aus roten, grünen und blauen Fetzen klang. Einer von ihnen holte Kegelförmige Fackeln heraus und zündete sie an und jonglierte diese. Das Getöse klatschte erfreut und einige warfen ein paar Gold-Stücke zu ihnen. Dann, hängten sie eine Wäscheleine zwischen zwei Häusern auf und einer balancierte auf dem Seil. Er hielt dazu noch einen langen Stab waagerecht und schaffte es erstaunlicher Weise. Nach dem zeigen ihrer Künste, gingen sie in die Taverne „zum gebratenem Schwein“ hinein, wo sie die Kostbarkeiten verspeisten. Die Sonne verschwand langsam hinter den Hügeln und einige, vor allem die älteren der Bürger verschwanden in ihren hohen Häusern. Der Vogt trieb die Bauern wieder ein und schickte sie wieder in ihre Hütten außerhalb der Stadt und auch die Bettler verscheuchte er und schenkte ihnen aus Großherzigkeit ihr Leben. Die Tore wurden wieder geschlossen und die Lichter in der Stadt gingen langsam aus, und das ganze Städtchen verwandelte sich in eine dunkle-Gestalt. Man sah nun nur noch die hohen Kirchentürme emporragen. Am nächstem Tag-
*hier endeten die ersten beiden Seiten des Buches, und niemand beachtete das in dem eckeliegenden alten Buche *