Wirtschaftshandel

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Guten Morgen,

 

erstmal ein Großes Lob an die Serverleitung die ein ansprechendes Konzept für diesen Server erstellt haben.

Meine Freunde und ich waren schon länger auf der Suche nach einem Server mit Realistischen Bauregeln, sowie Rollenspiel.(Wir starten jetzt bald mit einer Gruppe auf dem Server)

Allerdings hätten wir noch einen Vorschlag um die Wirtschaft auf Ottonien zu Verbesseren, leider ist es oft so das kein wirkliches Handelsleben auf Minecraft Servern entsteht.

Allerdings könnte man mit hilfe von Plugins das ganze soweit ändern das man ggf. sich Spezialisieren muss. (Holz-Richtung, Stein/Erz-Richtung, Nahrungsrichtung).Das heisst wenn jemand den Holz-skill kann nur dieser Schreinerprodukte erstellen usw.

Den Skill legt man am Anfang der Reise auf ottonien fest, kann ihn aber naturlich für viele Gulden im laufe des Spielswechseln.

So sind Spieler gezwungen untereinander zu Handeln und einfache Waren, haben eine beteudung im Wirtschafsystem.

Würde mich über eine konstruktive Disskussion freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

ELB

Bild des Benutzers _Dovydas

Das Problem mit solchen Systemen ist, dass sie nur den Handel in einer Fraktion fördern, da es meistens alle Zweige in einer Fraktion gibt und so der Handel mit außerhalb unnötig ist. Meiner Meinung nach wird sich der Markt jetzt eh mit der Zeit stabilisieren, da viele Fraktionen jetzt nicht mehr so viel Geld in Chunks stecken wenn sie Adelssitz erreicht haben und dadurch auch bereit sind für Ressourcen die sie brauchen zu zahlen.

 

 

Gezeichnet  Dovydas

Da gebe ich dir Recht es würde erstmal hauptsächlich den Handel in Fraktionen fördern, allerdings belebt so etwas ja auch das Leben in den Einzelen Fraktionen, da gerade Handel auch viel Potenzial für Rp bietet. (Die Spieler könnten all ihre Waren Anpreisen , es könnten Preischlachten entstehen usw.)

Hinzu kommt es gibt doch Recht viele Einsiedler die dann immer mal wieder die benachbarten Städte besuchen müssten um Waren zu kaufen.

Mit dem Wechsel der Spezialisierung ,dass dieses Gulden kostet könnte man zugleich auch Geld wieder vom Server nehmen,um eine zu große Inflation zu verhindern.

Das Problem das ich dabei sehe ist das eben diese Einsiedler die in benachbarte Städte gehen müssen um diese essenziellen! Waren zu kaufen darunter extrem leiden. Innerhalb der Fraktion werden diese Gegenstände einfach getauscht damit alle alles haben. Die Fraktionen haben dann aber keinerlei Grund dieses einfachen Tausch mit den Einzelspielern ebenfalls zu tätigen, da sie die Waren ja schon besitzen. 

Dieses System war genau das was mich nach einigen Stunden von einem anderen deutschen RP-Server vertrieben hat. Ottonien ist ein kleiner Server und kann es sich meiner Ansicht nach nicht erlauben neuen Spielern das Spiel noch schwerer und komplexer zu machen. Minecraft ist in erster Linie ein "Bauspiel" und von diesem Aspekt abgesehen nur wenig Langzeitmotivationspotenzial. Ich bin da der Meinung das man den Leuten dann den Zugang zu den Mitteln die sie für das Bauen benötigen nicht erschweren sollte und das "freie bauen" (wenn man von den Regeln und den Ansprüchen an die Optik mal absieht)  als der "Anker" fungieren sollte der die Leute am Ball bleiben lässt.

Inflation ist aktuell eigentlich noch kein Problem auf Ottonien. In den letzten 4 Monaten auf der neuen Map zeigte sich eher die Tendenz das Leute wenig Geld ausgeben, da sie geringe Einnahmen haben. Gold ist rar gesäht und der Großteil des Geldes welches im Umlauf ist entsteht wohl durch das Voten. 

 

Rollenspiel sollte in erster Linie aus der Phantasie der Spiler kommen und nicht zwangsweise aus den Gameplaymechaniken der Plattform. Ein guter Rollenspieler würde sich freiwillig auf die Herstellung bestimmter Waren spezialisieren und ein anderer würde sie ihm, einfach um der Rollenspielinteraktion willen, abenehmen. Natürlich ist mir klar das dies mehr als Utopisch ist, da ein Spieler kaum einen Handel annehmen würde bei dem er benachteiligt ist, oder er für etwas sein hart erarbeitetes Gold ausgibt das er nicht benötigt, aber ich finde den Gedanken einfach schön. 

Ich bin wohl ein wenig vom Thema abgedriftet, aber naja.

Selgor

Bild des Benutzers Hugh de Lacy

Nun, das Einsiedler einen Nachteil gegenüber von Organisierten Städten haben ist ja der Punkt. Genau deshalb sind auch in der Realität Städte und Dörfer entstanden. An sich mag ich die Idee.

Naja in Fraktionen würde man Tauschhandel machen , oder untereinander Handeln ( kommt immer auch stark drauf an wie man ausgelegt ist , eher Kommunistisch oder Kapitalitisch usw.) 

Aber auch der Einsiedler könnte doch die benötigen Waren in einer Stadt kaufen und die Produzierten Verkaufen.

Aber ich gebe dir Recht das es näturlich das Spiel sehr viel komplexer gestaltet und man untereinander Stärker auf den anderen angewiesen ist und es könnte den ein oder anderen Spieler der einfach nur stumm vor sich hinbaut auf dem Server vertreiben.

Aber es ist halt auch ein Rollenspielserver , der so eine Art Mittelaltersimulation darstellt und in dem Punkt könnte ich mir vorstellen das es schon eine bereicherung wäre.

Vielleicht gibt es ja einen Gesunden Mittelweg ?

Was ich ausdrücken wollte war folgendes: Der Einsiedler kann die Gegenstände in einer Stadt erwerben, ja. Aber die Stadt hat keinen die von ihm produzierten Waren zu kaufen, wenn sie jemanden in der Stadt haben der ihnen diese Waren herstellt. So verdienen die Städte auf kosten der Einsiedler. 

 

Bild des Benutzers Mammon

Willkommen Elb :)

Momentan ist es so dass jeder essentielle Waren ohne ein Talent fertigen kann. Wer aber ernsthaft etwas erreichen und mit anderen mithalten will ist später gezwungen sich für einen der drei Talentpfade zu entscheiden (Handwerker, Gelehrter Schurke) Der Handwerker stellt z.B. die schärfsten Schwerter her, der Schurke bessere Bögen usw. Eine erfolgreiche Stadt ist also gut beraten sich aus einer Balance der drei Klassen zusammenzusetzen. Ich weiß nicht wie es den anderen geht aber ich reise ständig in der Weltgeschichte umher um mir etwas herstellen zu lassen und begrüßte auch öfters reisende Handwerker mit ihrem Esel in meinem Dorf. Auch was den Handel angeht kann ich mich nur beschweren weil ich gar nicht mehr mit der Produktion nachkomme weil zu schnell aufgekauft wird.

Ich denke es ist also wichtig eine Schonphase zu haben in der man den Server ungehindert in Ruhe kennenlernen kann um sich dann weiterführende Rezepte (Mittelweg) zu erarbeiten wenn man bereit ist die Zeit zu investieren. Wenn man Blöcke wie Treppen beschränkt fürchte ich dass das den wirklich talentierten Baumeistern einen weiteren Stock in die Speichen wirft währen es die Massen dazu inspirieren wird kurzerhand Bungalows zu errichten oder sich ganz in höhlenartige Behausungen zurückzubesinnen.

 

Was die Leute immer mit ihrem Kommunismus und Kapitalismus haben verstehe ich auch nicht ganz. Im Mittelalter galt noch immer den Feudalismus.

 

Grüße
Mammon

"Chaos isn't a pit. Chaos is a ladder."

Bild des Benutzers Der_Gehaengte

Das gute alte Feudalwesen... in Erinnerungen schwelg

Die Zeit ist aus den Fugen: Schmach und Gram, daß ich zur Welt, sie einzurichten kam!