[Event] Der Beste Schinken (Beendet)

Body: 

Langsam wird es wieder kälter. Müde von den Kämpfen und Festen des Sommers will man am liebsten mit einem guten Buch vor dem knisternden Kamin entspannen… Doch… Literatur scheint Mangelware zu sein. Zeit für die Schnitzeljagdt nach dem besten Schinken!

In diesem Schriftstellerwettbewerb geht es darum vorgegebene Stichworte am kreativsten in einer spannenden Geschichte zu verstecken.
Ihr könnt eure Bücher bis zum 2. Oktober hier im Forum posten oder aber als Ingame Buch bei der Leseratte in der ehemaligen Magiergilde (Gegenüber der Alchemistengilde in der Hauptstadt Ottonia) abgeben.

Danach werden alle Werke veröffentlicht und ihr stimmt ab!

Nun zu den Stichwörtern, diese müssen in jeder Geschichte mindestens ein mal vorkommen und so eingebaut werden dass das ganze am Ende Sinn ergibt.
Als einzige sonstige Regeln bleibt zu beachten dass eure Bücher nicht länger als 30 Minecraft Buch-Seiten werden sollen.

Stichwörter:

- Gerüchteküche
- Kürbis
- Rabe
- Zwergenhammer
- Tugrisu
- Donnergrollen
- Bettler
- Fluch
- Hafermehl

Zu Gewinnen gibt es natürlich auch etwas!
1. Preis: 2.000 Gulden + Euer Buch wird für immer in das Sortiment des Händlers der Hauptstadt aufgenommen!
2. Preis: 1.000 Gulden + 1 Stack Bücherregale
3. Preis: 1 Stack Bücherregale

Außerdem bekommt jeder der mitgemacht hat eine Kiste voller verschiedener, einmaliger Buch Dekoköpfe mit denen ihr eure Lesestuben aufpolieren könnt.

Viel Spaß beim Verfassen, wir sind gespannt ;)

Euer Ottonien Team

Kommentare

Bild des Benutzers chaosblacke22

Schinken

 

Bild des Benutzers Protono

 

Ein Stück Heimat

 

Ich hörte das Knirschen der Balken im Dachstuhl ein Sturm nahm seinen Weg auf zu uns , doch er war anders. Ich weiß es nicht , ich fühlte es nur der Wind kam immer stärker an die Küste geblasen. Die Bauer und Bürger die sich an der Goldfeste ansiedelten versiegelten ihre Türen.

Dann erkannte ich das Grollen des Sturmes dieses Donnergrollen war lauter und stärker als die , die ich sonst hier vernahm. Meine Jagdhunde kauerten sich hinter den Thron von mir .

Ich lachte und diese Hunde waren die stolzen Jagdhunde des Kurfürsten des Handels? Vielleicht fragen sich warum ich mich so nenne nun ja ich legte eigentlich mein Amt ab in Ottonien meiner alten Heimat die ich nun selten Besuche doch meine Geschiffte entwickelten sich hier sehr gut, besser als ich es je dachte. Da sah ich den ersten Blitz er war so grell wie das Sonnenlicht selbst!

Ich dachte mir das kann nur ein Gewitter des Donnergottes TUGrisu selbst sein! Doch ich war erstaunt das mein Falke noch durch dicht Lüfte schwang als wäre ein guter Tag zu Jagen. Merkwürdig sehr Merkwürdig aber ich dachte mir nichts weiter also ging ich zu Bett.

 

Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag der Geruch von Rauch und Feuer in der Luft.

Als ich auf sah erblickte ich nicht den Kopf des Fyn Balors an meiner Decke aber dort war nun ein Kürbis, ich nahm sofort mein Schwert und Schild zu Hand bevor noch etwas geschieht zum Glück liegen beide Sachen immer neben meinem Bett. Also ging ich durch meine Kammer und guckte ob sich irgendwo ein Spion oder Bettler versteckte der mich töten oder um ein paar Goldstücke erpressen will. Ich musste lachen wie ich auf dem Gedanken kahm das ein Bettler hier in meine Burg eindringen könnte und mich besiegen versuchte. Als ich aus dem Fenster blickte sah ich das ein paar Gebäude verkohlt oder angebrannt waren von letzter Nacht aber ich sagte meinem Berater als ich ihn zum ersten Mahl sah zum diesen Morgen das er die Nachricht verbreiten soll das die Läden ihre Rohstoffe für Betroffene Familien sänken sollen und gab ihm auch mehre Säckchen mit Gold voll mit um diese Händler zu entschädigen. Sonst wären sie mir Tage lang hinterher gerannt um ihre angeblichen Schulden bezahlt zu bekommen sie waren manchmal wie ein Fluch oder kalte Wind nahe Winternest. Ich verbrachte wie immer einige Zeit bei meinen gefiederten Freunden, mein Falke flog nicht so schnell wie sonst ließ sich aber in einem Duell gegen meinen Hauptmann der Wachen und seinen Raben nicht schlagen und so gewann ich mal wieder ein paar Goldstücke wie damals wenn ich gegen momo_soso würfelte. Ich erinnerte mich gern zurück an die Tage in Ottonien und dachte dabei das ich vielleicht mal diese Lande besuchen sollte um dort neue Handelskontakte zu knüpfen und vielleicht den ein oder anderen Karre voll Gold schöpfen kann.

Da ich hörte das nach meinen Abdanken und des verschwinden anderer Leute der Handel zusammengebrochen sei zum Glück wurdet ich nicht auf meiner Fahrt hierher ermordet oder ging über Bord ging wie es die Gerüchteküche um den Herrn König von Ottononien vermutete wie mir ein ehemaliger Freund schrieb lächerlich ….. . Als ich aus meinen Gedanken aufblickte, hörte ich meinen Berater ankommen, er sagte mir das mehre Windmühlen ausgeraubt wurden sein und das einige Lager mit wichtigen Materialien und darunter sogar das Lager voller Hafermehl zerstört seien durch Banditen die alles anzündeten. So muss ich nun also meine Abenteuerplanung nach Ottonien abbrechen ich hoffe aber sehr das man sich bald sehen kann, Alter Freunden.

 

In Grüßen Protono

[ Amtssiegel des Kurfürsten vom 15 Jahrestag nach dem Tod seiner Majestät Jedi]

( Ein Adler ist zusehen des eine Goldene Münze in seinen Klauen trägt)

 

(OT : Ihr fragt euch sicherlich warum dieses Buch am Ende ein Brief wurde ich habe es an mehren Tagen geschrieben und den Ablauf leich verändert immer aber warum kann eine Geschichte nicht als ein Brief enden?! :D Aber ich hoffe auf einen fairen Wettkampf und gute Gegner ^^ . Schlusswort : Mit dieser Geschichte wollte ich die Abwesenheit von mir Beschreiben wie ich in einem `` nahen`` Land lebe ich hoffe es ist mir geglückt und es sollte ein leichter Tagebuch geschmackt hevordringen hoffe aber nicht das es die Geshichte zerstört!)

[Wappen und Siegel der Stadt und der Halbinsel Falkenstein]

Der Adler fliegt wieder Empor am Himmel !

Der Geisterkönig

 

Mit einem ungewöhnlich ruhigen Donnergrollen der derzeit endlosen Gewitter verstummte ein weiterer Schrei und eine Seele wurde in die Unendlichkeit der Nacht entlassen. Jeden Tag starben so viele, dass die Totengräber kaum noch genügend Gräber zu schaufeln in der Lage waren und während das Sterben schier endlos schien sah der Fürst seinem Volk noch tatenlos dabei zu:

Viktor II., der Herrscher des Fürstentums, wagte es kaum mehr seine Burg zu verlassen. Er fürchtete den Zorn und die Angst seiner sterbenden Bürger, die ihm immer wieder zu verstehen gab, dass er allein sie in dieses Elend geführt hatte. Mit einem Schritt auf seinen Balkon blickte er über seine Ländereien; Die Ernte von Mais und Kürbis war lang überfällig doch wer sollte diese übernehmen, wenn die Bürger es am Morgen nur schwer schafften aufzustehen?  Er trank einen viel zu großen Schluck von seiner mit kostbarem tugrisischem Vodka gefüllten Flasche, gefolgt von einem tiefen Atemzug. Die fast leere Flasche warf er über die Brüstung seines Balkons und hörte wie einige Sekunden später ein paar Raben von ihrem Zerbrechen aufgescheucht wurden.  Er war ein noch junger Herrscher und hatte mit seinen gerade 20 Jahren schon viel für seine Leute tun können. Geliebt und angenommen hatte man ihn, doch sein jugendliches Fehlverhalten hatte all das zerstört.  Mit gesenktem Blick betrat er seine Burg wo sein Blick auf den Zwergenhammer fiel der in einer Wandhalterung seinen Platz fand. Er war seine letzte Trophäe gewesen bevor der kriegerische Erfolg ihn zu einem Leben in Prunk und Luxus verführt hatte in dem er jeden Tag mehr über die Stränge schlug. Das Feiern nahm jedoch ein jähes Ende als Viktor einen Altar zu ehren Gottes mit Füßen trat und vor seinem Volk unter Einfluss des Alkohols ausrief, dass nur er mit all seinen Siegen ein wahrer Gott sei.  Jeder ahnte es doch keiner wollte es wahrhaben: der Herr missbilligte sein Verhalten und schickte bald darauf seinen treuen Diener, den Tod, in die irdische Welt.

Der Tod bestrafte Viktor indem er seine Untertanen mit sich nahm und ihm nichts als Machtlosigkeit in die Hände legte. In jeder Nacht erschien der dunkle Schatten in einem anderen Haus und markierte dessen Bewohner mit einem Symbol von dem aus sich in wenigen Tagen schwarze Adern über den Körper bis hin zum Herzen zogen - sobald das Dunkel das Herz eines Menschen erreicht hatte stieß dieser einen lauten Schrei aus nach dessen verstummen er bereits tot war. Die Schreie die man durch das Land wahrnahm stiegen ebenso wie die Zahl der Bettler die in den Häusern der Toten die letzten Reste an Hafermehl zusammenzukratzen versuchten.  Die vom Schicksal geplagten Bürger wagten es nicht auszusprechen doch in der Gerüchteküche war der Fürst bereits zum Schuldigen erklärt worden und diese Gerüchte erreichten bald auch Viktor selbst der erkannte, dass es an ihm lag das Leid zu stoppen.

Zwei Tage später im Morgengrauen fand er sich bei dem heiligen Monument ein welches er mit seinem Verhalten entweiht hatte. Die Menschen versammelten sich kurz darauf um ihn und beobachteten wie er auf dem Steinalter auf dem er sich zuvor zu stehen angemaßt hatte nun jede Trophäe in Flammen aufgehen ließ die ihm seine Kriegsjahre gebracht hatten. Selbst der goldene Kriegshammer der Zwerge schmolz in den Flammen und verlor seine Form. Jedes Anzeichen für Viktors Erfolg war innerhalb von Sekunden Vergangenheit doch ein weiterer Schrei aus der Stadt bewies, dass der Zorn Gottes noch immer auf ihm lag. Ohne ein weiteres Mal zurück zu blicken stieg er erneut auf den Altar, wurde aber diesmal von den Flammen ergriffen, die er selbst gelegt hatte. Das Feuer zerstörte seine Kleider und brannte sich in seine Haut und sein Fleisch. Seine Schreie wurden lauter und die Todesschreie aus der Stadt immer weniger - es dauerte Minuten bis er zusammenbrach und auch von ihm kein Laut mehr zu hören war.

Das Volk welches all das beobachtet hatte war schockiert; jeder hatte den Geruch von brennendem Fleisch in der Nase und die Augen waren starr auf das Feuer auf dem Altar gerichtet. Alle erschraken als vom Himmel ein Blitz in die Flammen einschlug und diese mit einem darauffolgenden Regenguss erloschen. Rauch umgab Altar und Menschen bis aus Diesem ein Mann hervortrat; seine Augen Schwarz, die Haut grau, eine Rüstung aus schwarzem Metall und eine silberblaue Klinge trug er am Körper. Wer genau hinsah würde in seinem dunklen Gesicht noch die Züge von Fürst Viktor erkennen der nun als solcher aber nicht mehr existierte. Nach und nach verschwand Rauch und Nebel und hinter dem gerüsteten Mann dessen Haupt eine dunkle Krone zierte erkannte man hunderte Krieger - alle ähnlich gerüstet wie ihr Anführer. Sie verbeugten sich vor den Menschen die vor ihnen standen und inzwischen die schwarzen Zeichen ihres Fluches verloren hatten. Ihr Fürst hatte diesen gebrochen und mit seiner Ewigkeit bezahlt die er nun gemeinsam mit seinen in vergangenen Jahren gefallenen Kriegern als König in der Geisterwelt verbringen würde. Dort würde er wachen und gegen die Schwarzen Schatten, das Dunkel in den Seelen der Menschen kämpfen und diese vor sich selbst und vor einem erneuten Todesfluch wie dem seines Volkes zu bewahren.

"Right forever on the scaffold - Wrong forever on the throne"

Niemand wusste, was die plötzliche Gier des Grafen von Hohenwies nach Schinken ausgelöst hatte - vielleicht hatten die kalten Winde, welche an diesen zunehmend kürzer werdenden Tagen das Wetter bestimmten, ihn zu hungrig gemacht, um sich mit aus billigem Hafermehl gebackenem Brot und Kürbissuppe abzugeben. Vielleicht war es auch eine Leidenschaft, die ihm schon länger zu eigen war - darauf ließ der stolze Bauch des Edelmanns schließen. Die Gerüchteküche brodelte. Manche behaupteten sogar, der Erzfeind des Grafen, der strohdürre Freiherr von Niederwies, habe ihn mit einem Fluch belegt, um ihn lächerlich erscheinen zu lassen.
Wusste auch niemand woher diese Gier kam, so bekam doch jeder ihre Auswirkungen zu spüren.
Schwein um Schwein wurde zur Burg derer von Hohenwies getrieben, um als Schinken dem Grafen serviert zu werden.
Und es wurde gut gelöhnt - so mancher Schweinehirt war schon vom Bettler zum gut betuchten Schinkenhändler aufgestiegen.
So war es nicht verwunderlich, dass der Andrang groß war, als der Graf zum Ende des zehnten Monats einen Wettbewerb um den besten Schinken auslobte.
Eine ganze Reihe von hoffnungsfrohen Schinkenbesitzern erklomm also eines regnerischen Abends den steilen Pfad zur Burg hinauf, begleitet vom unheimlichen Krächzen der Raben und dem Donnergrollen eines fernen Gewitters - üble Omen, die die Schweinezüchter ob der Aussicht auf guten Lohn ohne zu Zögern in den Wind schlugen. Die Preise des Grafen waren so skurril wie seine Gelüste: zu ergattern gab es nebst stattlicher Summen Gold einen eisernen Panzerhandschuh, einen rostigen Zwergenhammer und einen alten Holzschemel, auf dem angeblich einst der legendäre Tugrisu in einer nahegelegenen Schenke platzgenommen hatte, wo ihm dann die Idee zu seinem allerorts gerühmten Vodka gekommen war.
Zögernd traten die Schweinezüchter in die große Halle der Burg ein und überreichten einem eifrigen Diener ihre Schinken.
Der Wettbewerb begann, und der Graf futterte sich munter durch die eingereichten Preisschinken, während sein Vorkoster sich nach einem Dutzend Kandidaten wegen vehementer Übelkeit zurückzog.
Ob des köstlichen Schinkens vergaß der Graf jede Vorsicht und labte sich hemmungslos daran, statt auf die Genesung seines Vorkosters zu warten.
Spannung machte sich unter den Kandidaten breit, und endlich öffnete der Gastgeber den noch mit Schinken gefüllten Mund, um sein Urteil bekanntzugeben.
Unvermittelt lief er puterrot an, seine Augen weiteten sich, und er rang nach Luft.
Alle Bemühungen seiner Untergebenen zum Trotze lag der Graf bald leblos am Boden. Es wurde angenommen, er sei in seiner Gier an einem besonders großen Stück Schinken erstickt - und der einzige, der es besser wusste, hatte nicht die Absicht, sein Wissen zu teilen. In seiner schäbigen Verkleidung als Schweinezüchter grinste der Freiherr von Niederwies, obwohl er wusste, dass die Lieder nie davon berichten würden, wie er seinen Erzfeind mit einem vergifteten Stück Schinken und einem simplen Fluch niedergestreckt hatte.

 

Da hätte ich ja um ein Haar die Deadline verschlafen :D

Tugrisu war ein junger wandernder Zwerg. Er bereiste viele Ortschaften und Städte neugierig auf was er treffen würde. Wohin er auch ging stets sah man ihn als Vagabunden, gar als Bettler an, dabei versuchte er sich sein Brot und seinen Schlafplatz mit ehrlicher Arbeit zu verdienen.Der Sommer ging zu Ende, die Tage wurden wieder länger und der Herbst hielt Einzug im Lande. Eines Abends wanderte Tugrisu durch einen Wald. Viel Laub war bereits gefallen und der Wald war in bunte Farben getaucht. Nach einer weiteren Stunde, die Sonne begann bereits hinterdem Horizont zu versinken, gelangte er an eine Weggabelung. Als Proviant war ihm nur noch ein kümmerliches Stück Brot aus Hafermehl 
geblieben und so entschloss er sich den Wald auf dem nach rechts abgehenden Pfade zu verlassen, in der Hoffnung dort ein Dörfchen oder einen Hof zu finden auf dem er sich etwas zu Essen besorgen konnte. So wanderte er weiter, Wolken zogen auf, es wurde dunkler undFelder zogen neben ihm vorbei. Auch an einigen Bauernhöfen kam er vorbei. Tugrisu klopfte zaghaft an Türen doch nirgendwo öffnete man ihm. Stunden vergingen, Tugrisus Beine schmerzten und sein Magen knurrte. Müde setzte er sich auf einen Stein am Wegesrand. Die Nacht war bereits Finster und die Wolken taten ihr Übriges. Eine Weile saß er so da und überlegte was nun zu tun sei, da ertönte ein lautes Donnergrollen, gefolgt von einem Blitz der die Finsternis erhellte. Im kurzen Schein gleißenden Lichts sah er einige Raben, welche ihn aus einiger Entfernung zu beobachten schienen. Vor Schreck fuhr er hoch, schulterte seinen Rucksack, umklammerte den alten Zwergenhammer seines Vaters mit beiden Händen und begann rasch weiter zu laufen. Donnerschläge übertönten die Geräusche seiner sich  beschleunigenden Schritte. Im seltenen Schein eines Blitzes konnte Tugrisu immer wieder beobachten das die Raben ihm zu folgen schienen. Wie er sich gerade nach ihnen umdrehte stolperte er gegen eine am Rande des Wegs stehende Vogelscheuche und verfing sich für einen Moment  in den Lumpen die ihr als Kleidung dienen sollten. Panisch stieß er die Monstrosität von sich und mit seinem Hammer schlug er auf den Kürbiskopf der Scheuche ein. Dieser zerplatzte mit einem dumpfen Krachen. Tugrisu fluchte wie ein Rohrspatz als er merkte das er auf eine Vogelscheuche eingeschlagen hatte, doch als wieder ein Blitz vom Himmel herabstieß sah er das einige der Raben nun nur noch wenige Meter von ihm entfernt saßen. Einige von ihnen begannen in einem grausigen Chor zu krächzen. Aus irgendeinem Grunde packte Tugrisu abermals
die Furcht. Er nahm die Beine in die Hand. Lief schneller. Beinahe rannte er, verfolgt vom lauter werdenden Gesang der Raben und dem tiefen Dröhnen des Himmels. Den Blick nach vorn gerichtet sah er aus den Augenwinkeln noch andere Schemen sich auf ihn zu bewegen. Annähernd menschengroße Gestalten glitten vereinzelt mit seltsamen Bewegungen auf ihn zu. Tugrisu hörte das leise Knachken von Holz hinter sich und wandte im laufen rasch den Blick über die Schulter. Da sah er sie, unmittelbar hinter ihm: Eine Vogelscheuche mit zerborstenem Kürbiskopf huschte auf ihn zu. Das blanke Entsetzen in den Augen zerschlug er ihr mit dem Hammer einige der Äste aus denen sie gemacht war. Nur weinige Sekunden nachdem die Splitter zu Boden gefallen waren schwebten sie bereits wieder in die Luft und setzten sich neu zusammen. Der Zwerg schlug noch 2 mal zu, doch erzielte immer den selben Effekt. Nun sah er auch die anderen Schatten wieder näher herbei kommen und rannte so schnell er konnte. Er konnte an nichts denken als an Laufen, Rennen, FLUCHT. Tugrisu rannte und rannte, die dunkle Meute folgte ihm. In der Ferne sah er etwas aufragen. Ein Haus? Eine Burg? Eine Festung? Egal! So schnell er nur konnte spurtete er darauf zu. Im Näherkommen stellte sich die rettende Feste als heruntergekommene aber scheinbar dichte Scheune heraus. Es waren nur noch wenige Meter bis zum Tor, da legten sich Zweige wie Finger um Teile seiner Kleidung. Zwei der verfluchten Scheuchen mussten nach ihm gegriffen haben. Mit einem verzweifelten Schrei
versuchte er sie abzuschütteln, doch es gelang ihm nicht. Rasend wirbelte er herum und schlug nach den Armen der Unwesen. Es gelang, die Arme die ihn festhielten zersplitterten und Tugrisu hechtete in die Scheune. Gerade rechzeitig konnte er das Tor zuwerfen. Mit Letzter Kraft verriegelte er es. Von draußen hörte er den widerlichen Choral der Krähen und das boshafte kratzen von Holz auf Holz. Der Zwerg schleppte sich in die Mitte der Scheune und setzte sich, den Blick auf das Tor gewandt, den Hammer auf den Beinen, jederzeit bereit aufzuspringen, auf einen Haufen Stroh.

Tugrisu erwachte schließlich am nächsten Morgen. Ein lautes Klopfen hämmerte an das Tor der Scheune. "Hallo? Ist da jemand?", rief eine Stimme. Den Mund zu trocken zum reden Stand der Zwerg auf und öffnete das Tor. Zwei Männer Standen auf der anderen Seite und beäugten ihn argwöhnisch, sonst war nichts zu sehen. Tugrisu sah sich immer wieder um doch weit und breit war keine Vogelscheuche zu sehen. Nach einiger Zeit erzählte er den 
Männern seine Geschichte. Sie sagten es wäre Humbug, doch sollte seine Geschichte noch für viele Stunden Gesprächststoff in den Gerüchteküchen der Gegend sorgen. Tugrisu indes erholte sich nach einigen Tagen von seinem Schrecken, doch entsagte er dem Wandern und zog fort gen Heimat. Seine Neugier hatte ein Ende gefunden.

 

 

 

 

 

 

Mit leichter Verspätung versuch Ich doch noch teilzunehmen wenn man mir die 20 Minuten nachsehen will :)

Gruß, Selgor

Wunderbar, da haben sich nun ingame und im Forum einige sehr tolle Geschichten eingefunden. Diese wird es in den kommenden Tagen alle auf dem Marktplatz zu kaufen geben. Danach eröffne ich einen Thread auf dem abgestimmt werden kann.

Kompliment an alle Autoren!

"Chaos isn't a pit. Chaos is a ladder."

Bild des Benutzers Veprix_

Ich mag Schinken. Du magst Schinken. Dorian mag Schinken ebenso! Wer mag denn bitte keinen Schinken?

Sry, was besseres bekomm ich einfach nicht aus mir raus :/

Ich mag Züge. :3

Die Bürger Ottoniens haben entschieden!

Den 1. Platz macht: GrayGrey
Den 2. Platz teilen sich Selgor und Jothapunkt
Und den 3. Platz belegt Artakia_

Das Gewinnerwerk gibt es nun in einer besonderen Ausgabe in Ottonia zu kaufen! (Auch im neuen Ottonia, wenn es so weit ist)
Alle Hauptgewinner finden eine versiegelte Kiste mit ihren Preisen in der Nähe des Ortes an dem sie sich zu letzt in den Landen aufgehalten haben.
Alle anderen Teilnehmer haben eine Lieferung von Dekobüchern in ihre Taschen gezaubert bekommen.

Unser Team bedankt sich bei allen die mitgemacht haben, da waren wirklich kreative Storys dabei, weiter so :)

"Chaos isn't a pit. Chaos is a ladder."

Bild des Benutzers Protono

Dürfte man wissen wie viele Stimmen an wen gegangen sind da als icj gestern nach sah es sehr knapp aussah 

[Wappen und Siegel der Stadt und der Halbinsel Falkenstein]

Der Adler fliegt wieder Empor am Himmel !

Also als ich die Stimmen nach der Deadline abgelesen hab stand es glaube ich:
1. 6 Stimmen
2. 4 Stimmen
3. 3 Stimmen
und der Rest lag darunter.

"Chaos isn't a pit. Chaos is a ladder."

Naja ich hab mir mühe gegeben