Das Ende der Geduld

Eine Reiterschar, in blau-weiße Wappenröcke gekleidet, hetzt ihre Rösser, zur späten Stunde, im Galopp gen Memleben. Eure Ohren vernehmen das klirren von Eisen auf Eisen, die dumpfen Schläge, der schwer bewaffneten Reiter, auf ihre Schilde und sogleich erblicken eure Augen das Wappen des schottischen Fürstentums. Lautstark räuspert sich der Führende, während er eine Schriftrolle aus seiner Satteltasche kramt. Wenige Augenblicke später hallt seine kräftige Stimme über den Marktplatz.

Casus Belli: Im Namen des Allmächtigen, sowie des Fürstens von Schottland und im Namen des Lords von Stirling verkünde ich das sich ab dem heutigen Tage an die Grafschaft Stirling im Krieg mit der Lady Tyra Oldronning aus Tyrheim befindet. Seit nun mehr als 40 Sonnen wehrte sie sich Verhandlungen mit dem Lord von Stirling, als auch mit dem Fürsten von Schottland zu führen. Stets ließ die Lady von Tyrheim zahlreiche Fristen verstreichen er hebt 4 Finger in die Höhe , verspottete den schottischen Adel mit ihrem frechen Mundwerk, wie auch ihren respektlosen Taten und hielt sich in ihrem Gemäuer versteckt, fern vom Verhandlungstisch. Da eine Sprechung zur Vogelfreien im schottischen Fürstentum sie ebenfalls nicht an den Verhandlungstisch zur Vernunft holen konnte werden nun endlich die Waffen sprechen! die Schar schlägt ihre Claymores gegen ihre Schilder

Kriegsziel: So fordern wir eine Zahlung von 3.000 Thalern sowie die Auslieferung der Lady von Tyrheim nach Urquhart Castle und die Rückgabe aller von Tyrheim erbeuteten Waffen und Rüstungen.

Gezeichnet,
Lord Kelthor MacMuray of Stirling

Die Meute zieht danach lautstark in die Burg von Memleben und legt diesem das Schreiben vor.

Bild des Benutzers James MacMuray

Schwergepanzerte Reiter auf welchen Schilden und Bannern das Wappen des Schottischen Fürsten prangt reiten durch die ottonischen Siedlungen und Verkünden:

 

Der Fürst Schottlands wird seine Untertanen nicht alleine gegen Tyhrheim ziehen lassen, daher tritt Urquhart dem Krieg auf Seite Stirlings bei. Desweiteren ruft der Fürst seine Vasallen Bothwell und Belfast zu den Waffen um diesem Krieg ein schnelles Ende zubereiten.

Anschließend ziehen die Reiter weiter

Nemo me Impune lacessit

Bild des Benutzers Fynwulf

Fürst Fynwolf lässt verlauten, dass er, so wie seine Vasallen aus Uppsala, Smirvild und Jorvik diesem Krieg beitreten. Nicht nur, weil Tyra Oldronning insgeheim Pläne schmiedete, den Fürst ermorden zu lassen, sondern auch um ihr und ihrer verlausten Schwester eine Lektion zu erteilen. Nach wie vor aber, bietet das Danelag den unbescholtenen Bürgern Tyrheims Obhut, so fern diese nicht kämpfen wollen. Es wird abgsehen von der Kriegsbeute keinerlei Forderung gestellt. Die erteilte Lektion ist für das Danelag Belohnung genug.

"Der Hunger treibt die Wölfe aus dem Wald!"

Bild des Benutzers Lheorvine_Ukris

Nochmehr gut Gepanzerte Reiter mit den Banner Bothwells versammeln sich und lassen verkünden:

Auch Bothwell lässt seine Schottischen Brüder und Schwestern nicht im Stich. Bothwell folgt dem Ruf ihres Fürsten, im Krieg gegen die Feige Lady Tyra Oldronning aus Tyrheim.

BLOOD FOR THE BLOOD GOD!

SKULLS FOR THE SKULL THRONE!

Bild des Benutzers riqqthelegend

*Eine Schar nordischer Reiter betritt Memleben, am vorderen Zug schwenkt der Umhang ihres einstigen Fürsten, Ivar Johanson, welcher einst noch die Familie Winters unterstützte. Er schätzte die Weibsbilder, als sie noch in Ravnskarp residierten, doch soll nach den jüngsten Ereignissen sein zurückgebliebener Bruder, und momentaner Jarl Jorviks, die Axt gegen den Abschaum des Nordens erheben. Nach dem sich alle Reiter auf dem Platze der Arbeiter und Kaufmänner versammelt haben, steigt Rig Johanson vom Pferde und spricht laut aus*

"Vom heutigen Tage, angeführt durch die Schotten, wird das Danelag unter Fürst Fynwolf Sanftmut dem Kriege gegen Tyrheim beitreten. Der Fürst verbreitete seine Kund bereits, und so wollte Jorvik, als einstiger Fürstensitz, sich ebenso Gehör verschaffen. Nicht nur unterstützten wir Tyrheim mit 6400 Thalern, ohne davon einen Heller wiederzubekommen .. auch meinte die Magd, einen verschollenen Herzog zu wählen, den sie nichteinmal kennt, wäre eine bessere Idee,  als den eigenen Gatten zum Fürste zu machen.

Von Gnade wird nicht die Rede sein...

*Die Reiter ziehen feiern in die nächstgelegene Schenke*

Bild des Benutzers _Dovydas

Worüber sollten besagte Verhandlungen gehen? Warum berechtigen die Verhandlungen eine Entschädigungszahlung?

Gezeichnet  Dovydas

Anfangs gings um Land und Glauben, dann hat das ausgeartet und wir wollten ne Entschädigung, weil unser Adel verspottet wurde. (das ist jetzt mehr als 10 Tage her) Daraufhin wurden wir aber bis heute ignoriert und hingehalten. Wir haben 4 Fristen gesetzt und damit dutzende Male Verhandlungen angeboten. Wenn das keinen Anklang findet im Rp, dann muss es halt Krieg geben!

Als die großmäuligen Schotten und Nordmänner ihre Kriegstriaden in Memleben verbreiteten war zufällig ein junger Abendteurer aus den fernen Flusslanden zugegen. Er vernahm aufmerksam die aufbrausenden Gestalten aus den fernen Gefilden des ottonischen Königreichs, in welchen nun ein brutaler Krieg zu toben drohte.

 

Noch am gleichen Tag entschloss sich der junge Abendteurer einen Eilbrief an den heiligen Orden Sancti Benedicti aufzusetzen, adressiert an dessen Schutzpatron, da allgemein bekannt war, dass die Grafschaft, die nun mit Krieg überzogen werden sollte, ein Volk an gottesfürchtigen, christlichen Seelen beherbergt – entgegen der Siedlungen und Hüttenverschläge der rauschbärtigen und gottlosen Schotten und die des Danelag-Gesindels.

 

In dem Schreiben bittet der junge Abendteurer den Schutzpatron des Ordens seinen Schutz über sein christliches Gefolge zu stellen, zudem Tyrheim gehört, und im Fall eines Krieges alle gottesfürchtigen Christen zu den Waffen zu rufen, um den Krieg nach Schottland und ins Danelag zu tragen. Denn Gott will es!

 

*Das Schreiben wurde durch einen Boten nach Rochester geschafft und eilig an einen Glaubensbruder übergeben*

 

Bild des Benutzers Fynwulf

Ich weiß, OT Beiträge unter RP Beiträgen, sieht man nicht gerne, aber:

 

Byzanz' Kriegsbeitritt ist bezugslos. Weder spiegelt er die Kriegsgründe wieder, die hier ja auf einem anderen Schwerpunkt liegen als dem Glauben, noch ist dargelegt, ob man schon zu vor mit Tyrheim verbündet ist. Einen Krieg in eine Glaubenssache zu verwandeln, vorwiegend Christen gegen Christen kämpfen, macht für mich relativ wenig sinn. Mir erscheint es, wie immer, dass man sich wieder in einen Krieg einmischt, hauptsache man ist dabei. Ich appeliere an das Team, solche Anträge genauestens zu prüfen und Fraktionen, die keinerlei Bezug dazu haben, aus dem Krieg fernzuhalten.

Sollte natürlich ein Bündnis bestehen zwischen Tyrheim und Byzanz, ist das ausreichend nehme ich an, aber dies wird hier mit keiner Silbe erwähnt.

"Der Hunger treibt die Wölfe aus dem Wald!"

Bild des Benutzers _Dovydas

Stirling und Tyrheim befinden sich nun im Krieg. Das Kriegsziel soll sich auf 2500 Thaler belaufen. Möge der Bessere gewinnen. (Da beide Kriegsparteien einverstanden waren greift bei diesem Krieg bereits die Änderung der Kriegsregeln)

Gezeichnet  Dovydas

Einige Boten werden gen Urquhart, Bothwell, Belfast und Ustrijbor entsandt um den örtlichen Herrschern folgenden Brief zu überreichen:
Seid gegrüßt meine treuen schottischen, irischen und slawischen Brüder,
ich rufe euch zu den Waffen, gegen das feige Weib aus Tyrheim, um diesem nun bereits ewig andauernden Konflikt ein schnelles Ende zu bereiten und sie unter der Last unseres Heeres zu erdrücken! Folgt meinem Ruf und findet euch in Stirling Castle ein um unser Heer zu sammeln! Alba gu bràth!
Hochachtungsvoll,
Lord Kelthor MacMuray of Stirling

Bild des Benutzers James MacMuray

 Schnell bekommt der Graf Stirlings eine Antwort auf seinen Boten:

Ich Grüße euch Kelthor, selbstverständlich werde ich euch mit meinem Heer und Ausrüstung unterstützten um die Feigen Hunde aus Thyrheim endlich in ihre Schranken zuweisen.

Lord James MacMuray Fürst von Schottland, Herzog von Alba, Chief des Clans MacMuray und Meister der Münze des ottonischen Reiches.

Nemo me Impune lacessit

Bild des Benutzers _Dovydas

Urquhart kämpft nun an der Seite von Stirling.

Gezeichnet  Dovydas

Bild des Benutzers Lheorvine_Ukris

Ein weiterer Bote ereicht den Grafen zu Stirling

Auch Bothwell lässt seine Schottischen Brüder und Schwestern nicht im Stich. Bothwell folgt dem Ruf, im Krieg gegen die Feige Lady Tyra Oldronning aus Tyrheim.

BLOOD FOR THE BLOOD GOD!

SKULLS FOR THE SKULL THRONE!

 

Tyrheim kapituliert hiermit und kommt dem geforderten Kriegsziel nach. Das geforderte Geld kann vom Bischof Matthew Hamsworth jederzeit geholt werden außerdem liegt auch dem Bischof ein angefertigter Friedensvertrag vor, der unterzeichnet werden soll.

 gezeichnet,                          

                                  

                                                         

Sanguinis igne conflatum

Lord Kelthor MacMuray of Stirling lässt verkünden, dass man in Schottland sehr erfreut über solch schnelle Kapitulation, nach einem Krieg gar ohne Blutvergießen, welchen man nun beenden könnte, denn das Angebot von Lady Katharina wird abgelehnt. Wir haben kein Interesse an Unterhändlern und forderten bereits, ihre Kapitulation von Angesicht zu Angesicht, in Stirling Castle mitsamt der geforderten Thaler, zu überbringen. Weiter sieht die Grafschaft Stirling davon ab, sich mit Verträgen an eine solch unbedeutende Grafschaft zu binden. 

Bild des Benutzers _Dovydas

Aufgrund der Kapitulation Tyrheims ist der Krieg nun beendet. Tyrheim muss die besagten 2500 Thaler zahlen. Es gilt nun ein Nichtangriffspakt von 30 Tagen zwischen den Fraktionen.

Gezeichnet  Dovydas

Bild des Benutzers _Dovydas

Zusätzlich ist eine Übergabe des Geldes notwendig.

Gezeichnet  Dovydas